Pressebeiträge

Biogasanlagen droht mit Förderende Abschaltung – Experte

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(Montel) Von den bisher rund 5,7 GW Biogasanlagen in Deutschland dürften mindestens die Hälfte nach 20 Jahren Förderung wieder stillgelegt werden, da eine Refinanzierung allein am Strommarkt nicht gelingen wird, sagte ein Experte diese Woche zu Montel.
„Es ist einfach so, dass die Stromproduktion aus Biomasse relevant mehr kostet, als das, was man an Strombörse erlösen kann“, sagte Uwe Holzhammer, Professor für Energiesystemtechnik an der Technischen Hochschule Ingolstadt.
Auch bei einer optimistischen Betrachtung müssten die Anlagen Betriebskosten von mindestens 120 EUR/MWh decken, so Holzhammer, der am Direktvermarktungsmonitoring für das deutsche Wirtschaftsministerium mitarbeitet.

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Presseartikel

Mehr Ökostrom im Süden erwünscht

Euro-Solar Stadtwerke-Konferenz in Nürnberg fordert gleichmäßigen Ausbau der erneuerbaren Energien

Viel Lob für die Nürnberger Stadtwerke mit ihrem Regionalversorger N-ERGIE AG hat die internationale, überparteiliche Eurosolar-Vereinigung übrig. Wohl deshalb fand deren 12. Stadtwerke-Konferenz letzte Woche auch in Nürnberg statt.
„Mit ihrer Energiestudie hat die N-ERGIE einen wichtigen Beitrag zur Diskussion um die künftige Energieversorgung geleistet.“ Vor den Konferenz-Teilnehmern, Energiefachleuten aus ganz Deutschland, stellte Eurosolar-Vizepräsident Fabio Longo die Außenwirkung dieser Untersuchung heraus. Darin hatten Forscher der Uni Erlangen-Nürnberg und von Prognos beschrieben, wie es regional, zum Beispiel in Nordbayern, klappen kann mit der Wende von fossiler und nuklearer Energie hin zu Strom, Wärme und Verkehr auf Basis erneuerbarer Energieträger.

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Verstromung von Ökogas mit flexibler Erzeugung

Mit erhöhter BHKW-Leistung und einem zusätzlichen Wärmespeicher für die Biogasanlage kann das Bioenergiedorf Jühnde eG flexibel Strom vermarkten.

Im Gegensatz zum bislang üblichen Dauerbetrieb von BHKWs wird die Anlage bedarfsorientiert betrieben. Das heißt, sie erzeugt während des Tages in Abhängigkeit des Stromangebots an der Börse Strom. Das Gesamtkonzept führt damit zu einer höheren Effizienz bei der Nutzung der Biomasse, höheren Einnahmen über die Stromvermarktung und geringeren Kosten für die Wärmebereitstellung.

Den Anlass zum Bau dieser Anlage gab die Neuausrichtung der Genossenschaft. Das Bioenergiedorf Jühnde eG entschied sich aufgrund der zehn Jahre alten Technik im Jahre 2013/2014 für ein Repowering bzw. Ausbau der Anlagen in Jühnde.

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Biogas: Anlagen müssen flexibel werden

Biogasanlagen sollten nur dann Strom produzieren, wenn zu wenig Wind- und Solarstrom ins Netz eingespeist werden. Dazu muessen die Anlagen unbedingt flexibilisiert werden, sagen Vertreter von KWK kommt UG und Die Fl(ex)perten.

www.stadt-und-werk.de/meldung_25019

So lohnt es sich!

Biogasanlagen sind meist auf Dauerbetrieb ausgerichtet. Der Umstieg auf die bedarfsorientierte Einspeisung erfordert allerdings erhebliche Investitionen – und bietet sich trotzdem an, zeigt Uwe Welteke-Fabricius.

Der eigentliche Vorteil von Strom aus Biogas ist die bedarfsorientierte Einspeisung zur Deckung der Residuallast (die nachgefragte Leistung im Stromnetz minus der flukturierende Anteil). Der Umstieg erfordert Investitionen in neue BHKW und Speicher – eine anspruchsvolle Herausforderung, die sich aber lohnt.

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Moderne Bioenergie in den Zeiten der Fehlanreize

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In einer eigenen Versuchsanlage arbeiten die Wissenschaftler des Deutsche Biomasse-Forschungszentrums an modernen Lösungen für die Biogasproduktion.
Archivfoto 2013: Stefan Schroeter

Das Deutsche Biomasse-Forschungszentrum sieht hierzulande große Fortschritte beim Übergang von der traditionellen zu einer modernen Bioenergieversorgung. Dabei h o l p e r t  es in der heimischen Biogas-Branche gerade ganz gewaltig.

Bei der energetischen Nutzung von Biomasse geht nach Einschätzung des DBFZ Deutschen Biomasse-Forschungszentrums immer noch viel Energie verloren. Für diesen Zweck würden weltweit 60 Petajoule Primärenergie eingesetzt, aus denen nur 20 PJ Endenergie gemacht würden, berichtete Bereichsleiterin Daniela Thrän am Donnerstag bei der DBFZ-Jahrestagung in Leipzig. „Das heißt, ein Großteil der Biomasse geht verloren in uneffizienten Konversionssystemen, hauptsächlich zur Wärmebereitstellung“, sagte sie. „In großen Teilen der Welt ist die Transformation hin zu einer modernen Bioenergie noch nicht erfolgt.“

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Die Ersten machen den Weg frei

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Das Netzwerk »KWK-Flexperten« berät Biogasanlagen-Betreiber über die Flexibilisierung
ihrer Anlagen. Dabei plädieren die Flexperten für eine große Steigerung der installierten
Leistung bis zur Verfünffachung. Uwe Welteke-Fabricius erklärt im Interview, wie der
Einstieg in die Flexibilisierung angepackt werden kann.

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